Violine/Viola

Christian Altenburger

CAltenburger Kopie


Christian Altenburger verließ mit 16 Jahren seine Heimatstadt Wien, um bei Dorothy DeLay an der Juilliard School New York zu studieren. Rasch schlossen sich Auftritte weltweit an: Solokonzerte mit vielen der wichtigsten Dirigenten und Orchester in Europa und den USA. Von 1990 bis 2001 unterrichtete er als Professor an der Musikhochschule Hannover; seit 2001 ist er Professor an der Musikuniversität in Wien.

Bruno Canino, Patrick Demenga, Heinz Holliger, Nobuko Imai, Kim Kashkashian, Thomas Riebl, Wolfgang Schulz, Melvyn Tan, Lars Anders Tomter und Lars Vogt – sie alle und andere mehr musizieren als Freunde bei Kammermusikprojekten mit Christian Altenburger.
Mit der künstlerischen Leitung des Kammermusikfestivals Mondseetage, die er gemeinsam mit der Schauspielerin Julia Stemberger von 1999 bis 2005 innehatte, bot sich ihm die Möglichkeit, mit Gleichgesinnten Programme zu konzipieren und künstlerisch umzusetzen. Seit 2003 ist Christian Altenburger künstlerischer Leiter der Musikfestspiele Schwäbischer Frühling. 2006 wurde das Musikfestival Loisiarte ins Leben gerufen und Christian Altenburger eingeladen, das künstlerische Konzept für ein Festival von Musik und Literatur zu entwerfen. 


Johannes Dickbauer

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Johannes Dickbauer studierte am Curtis Institute of Music bei Pamela Frank sowie bei Dave Douglas, Uri Caine, dem Guarneri String Quartett, Shmuel Ashkenasi und Claude Frank und zeichnet sich durch seine beinahe grenzenlose Vielseitigkeit aus. International ist er als Solist, Kammermusiker, Jazzer und Volksmusikant tätig, konzertierte mit der Wiener Kammerphilharmonie, dem Wiener Kammerorchester unter Yehudi Menuhin, dem Dohnanyi Budafolk Orchester unter Shlomo Mintz.

Dickbauer war viele Jahre MItglied des Radio.string.quartet.vienna, für das er selbst Stücke komponierte und zahlreiche CD-Einspielungen aufnahm; gemeinsam mit dem Quartett trat er beim Jazzfest Berlin, Paris, Wien, Grenoble, Vancouver und Ottawa auf.


Christoph Ehrenfellner

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Foto: Ehrenfellner Music


Christoph Ehrenfellner ist international gefragter Geiger, Kammermusiker, Dirigent und Komponist. In der Saison 2011/12 war er Composer in Residence der Stadt Mulhouse/Frankreich, seit 2011 ist er musikalischer Leiter und Chefdirigent der Sinfonietta Baden und Studienleiter an der Opera National de Lorraine in Nancy.

Geigerisch ist Ehrenfellner sowohl als Solist als auch als Kammermusiker häufiger Gast auf internationalen Festivals und Konzertbühnen (Wiener Musikverein, Wiener Konzerthaus, Kioi Hall/Tokyo, Teatro Teresa Carrena/Caracas, Wigmore Hall/London). Als Gastkonzertmeister und -stimmführer spielte er beim Simon Bolivar Youth Orchestra, Mahler Chamber Orchester, Wiener Jeunesse Orchester und stand bei den Wiener Symphonikern unter Vertrag. 
Ehrenfellner ist aktives Mitglied des Scaramouche Quartett und des Zuckmayer Ensembles.


Lily Francis

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Als Gewinnerin des ARD Musik Wettbewerbs 2009 hat sich Lily Francis zu einer gefragten (Kammer-)musikerin gleichermaßen auf Violine und Viola etabliert. Sie spielte mit dem Bayrischen Rundfunk Orchester, dem Münchner Kammerorchester, als Konzertmeisterin des Wiener Kammerorchesters; sie debütierte in der Weill Hall New York 2008 und ist das aktuellste Mitglied des Aronowitz Ensembles London, mit dem sie in diesem Jahr im Concertgebouw Amsterdam spielt, Tourneen durch Großbritannien absolviert und bei Festivals wie dem Marlboro Music Festival, Santa Fe Chamber Music Festival, Seattle Chamber Music Society, Salt Bay Chamberfest und dem International Musicians Seminar in Prussia Cove spielt.

Francis arbeitete mit Künstlern wie Mitsuko Uchida, Kim Kashkashian, Paul Neubauer, spielte im Vertigo String Quartet, nahm Michael Hollingers preisgekröntes Opus auf und erarbeitete mit der Boston Ballet School und der Rock School of Dance choreographierte Stücke über Bach. Als Geigenhand fungierte sie in Doug Aitkens Kunst-Film Sleepwalkers, der 2007 an die Außenwände des MOMA in New York projeziert wurde.


Elen Guloyan

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Elen Guloyan stammt aus einer armenischen Musikerfamilie. Im Alter von fünf Jahren bekam sie ihren ersten Geigenunterricht bei ihrer Mutter. Nach ihrem Abitur in Eriwan wanderte Elen Guloyan mit ihrer Familie nach Argentinien aus, wo sie ihre musikalische Ausbildung vervollkommnete. 

Elen Guloyan studierte bis 2010 an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main bei Prof. Jörg Heyer, wo sie sich auch mit großem Erfolg kammermusikalisch engagierte, vor allem auch im Quartettspiel. Sie gewann mehrere Preise wie den 1. Preis beim Kammermusikwettbewerb der Polytechnischen Gesellschaft Frankfurt, und die Aufnahme in die Yehudi Menuhin Stiftung „Live Music Now“.

Während ihres Studiums spielte sie des Öfteren als Solobratschistin in unterschiedlichen Orchestern, wie z.B. dem Orchester des Schleswig Holstein Musik Festivals, und der Jungen Deutschen Philharmonie. Nach Engagements in Heidelberg, dem Opern- und Museumsorchesters Frankfurt, und dem Staatsorchester Mainz, ist Elen Guloyan seit 2010 stellvertretende Solobratschistin des Staatstheaters Darmstadt und Bratschistin des Adorno Quartetts Frankfurt.


Firmian Lermer

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Foto: Paladino Music


Firmian Lermer lernte bei Gérard Caussé, Yuri Bashmet, Thomas Riebl, Kim Kashkashian, Sergiu Celibidache sowie beim Alban Berg Quartett, Hagen Quartett, Bei Sándor Végh, György Kurtág, Walter Levin und Ferenc Rados.
Von 1993 bis 1995 war er Mitglied des Klangforum Wien, anschließend Solobratschist der Camerata Academica Salzburg, wo er unter Sandor Végh, Sir Roger Norrington, Trevor Pinnock, Rudolf Barshai, Franz Welser-Möst, Gidon Kremer musizierte. Er ist Gründungsmitglied des Streichsextetts Hyperion Ensemble, das neben einem eigenen Zyklus bei der Internationalen Stiftung Mozarteum im Musikverein und Konzerthaus Wien, Concertgebouw Amsterdam, Auditorio Nacional Madrid, Library Congress Washington und dem Teatro Colón in Buenos Aires gastiert.

Lermer gibt regelmäßig Meisterkurse, darunter in Stift Admont, an den Universitäten Yale und Idaho, in Belgrad und Auckland. Seit 2006 ist er darüber hinaus Professor am Mozarteum Salzburg.


Gerhard Schulz

GSchulz

Foto: EMI


Gerhard Schulz studierte bei Franz Samohyl in Wien, Sandor Vègh in Düsseldorf und Shmuel Ashkenasi in den USA. Er war Gründungsmitglied des Salzburger Streichtrios, des Schulz Ensembles und 1. Geiger des Düsseldorfer Streichquartetts. Als Mitglied des weltberühmten Alban Berg Quartetts spielte er über 30 Jahre regelmäßig in den bedeutendsten Musikzentren der Welt. Als Exklusivkünstler bei EMI nahm das Quartett einen Großteil des Quartettrepertoires auf und wurde dafür mit unzähligen Preisen ausgezeichnet.
Nachdem das ABQ seine Konzerttätigkeit im Sommer 2008 beendete, gründete Gerhard Schulz das Waldstein Ensemble (Klavierquartett). Im November 2009 debütierte er als Dirigent mit dem Copenhagen Philharmonic Orchestra.

Seit 1980 ist Schulz Professor für Violine an der Universität für Musik und Darstellende Kunst in Wien und seit 1993 Gastprofessor für Kammermusik an der Musikhochschule Köln.


Emmanuel Tjeknavorian


Emmanuel Tjeknavorian wurde in eine Musikerfamilie hineingeboren und begann schon mit sechs Jahren mit dem Violinspiel. Emmanuel Tjeknavorian ist Preisträger vieler nationaler und internationaler Wettbewerbe, u. a. des  18. Internationalen Johannes-Brahms-Wettbewerbs  und des «Eurovision Young Musicians 2012» (als Vertreter Österreichs). Er hatte bereits solistische Auftritte mit zahlreichen Orchestern wie dem Kammerorchester Musica Viva im Großen Saal des Moskauer Konservatoriums, dem Staatlichen Symphonieorchester Russlands im Moskauer Tschaikowsky-Konzertsaal und dem ORF Radio Symphonieorchester Wien unter der Leitung von Cornelius Meister bei der Eröffnung der Wiener Festwochen am Wiener Rathausplatz. 



© Ehrenfellner Music 2017