Violoncello/Kontrabass


Franz Bartolomey

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Franz Bartolomey ist Preisträger bei den internationalen Violoncello Wettbewerben in Budapest 1963, Moskau 1966 und Wien 1967. Seit frühester Jugend ist er international als Solist und Kammermusiker tätig.

Franz Bartolomey ist Erster Solocellist der Wiener Staatsoper und der Wiener Philharmoniker. Er ist Mitglied der Wiener Virtuosen. In den Jahren 2004/05 war Franz Bartolomey auch Erster Solocellist des Festival Orchesters Luzern unter Claudio Abbado. Solokonzerte spielte Franz Bartolomey unter Leonard Bernstein, James Levine, Daniel Barenboim, Sir André Previn, Sir Simon Rattle, Mariss Jansons, Sir Roger Norrington, Bernhard Haitink u.a. TV-, CD und Rundfunkaufnahmen mit Franz Bartolomey umfassen solistische Werke und Kammermusik. Hervorzuheben ist seine Einspielung des "Don Quixote" von Richard Strauss mit den Wiener Philharmonikern unter Sir André Previn.

Neben mehreren anderen großen Auszeichnungen und Ehrungen (z. B. Träger der Mozartmedaille der Mozartgemeinde Wien) ist Franz Bartolomey Träger des "Großen Silbernen Ehrenzeichens für Verdienste um die Republik Österreich". Im Juni 2012 wurde ihm der Ehrenring der Wiener Staatsoper verliehen.


Matthias Bartolomey

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Matthias Bartolomey erhielt im Alter von 6 Jahren seinen ersten Cellounterricht bei seinem Vater, Franz Bartolomey. Später studierte er bei Valentin Erben in Wien und Clemens Hagen in Salzburg. Er ist Preisträger zahlreicher Wettbewerbe, wie Musica Juventutis, Internationaler Brahms Wettbewerb und Bundessieger beim Jugendwettbewerb Prima la Musica; 2009 wurde ihm der "Ernst Schenk Preis" der Mozartgemeinde Wien verliehen und er gewann den Sonderpreis der Esta Österreich.

Im Zuge seiner kammermusikalischen Tätigkeit arbeitet er mit Künstlern wie Ernst Kovacic, Stefan Vladar, Michael Barenboim, Wolfgang Schulz und Mihaela Ursuleasa zusammen und tritt dabei im Wiener Musikverein, Konzerthaus, Salzburger Festspielhaus, bei den oberösterreichischen Stiftskonzerten, Attergauer Kultursommer und beim Schwäbischen Frühling, sowie in Deutschland, Japan, China, den USA, Italien und Slowenien auf.
Als Orchestermusiker wirkte er bei der Wiener Staatsoper, den Wiener Philharmonikern, dem Chamber Orchestra of Europe und beim Mahler Chamber Orchestra mit.


Valentin Erben

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Valentin Erben begann sein Cellostudium bei Walter Reichardt an der Musikhochschule München. Im Juli 1963 machte er in Siena eine Begegnung, die für seinen weiteren Weg noch von großer Bedeutung wurde: er traf den berühmten Cellisten und Pädagogen André Navarra, sowie weitere große Cellisten wie Maurice Gendron und Paul Tortelier.

In der Zeit von 1965 bis 1968 erlebte Valentin Erben eine glückliche und intensive Studienzeit bei André Navarra am Conservatoire de Paris. Weiters erhielt er Kammermusikunterricht bei Jean Hubeau und Josef Calvet. Im Mai 1968 erhält er den „Premier prix“ für Cello und Kammermusik und kehrte damit zurück nach Wien.

Dort kam es im Frühjahr 1969 zur Gründung des Alban Berg Quartetts, eine schicksalshafte und erfolgreiche Vereinigung von vier Musikern die die internationale Streichquartettszene knapp 40 Jahre hindurch prägen und beherrschen sollte.

In den Jahren 2004 bis 2007 ist Valentin Erben weiters Mitglied des Luzern Festivalorchesters unter der Leitung von Claudio Abbado. Im Juni 2013 emeritiert Valentin Erben an der Universität für Musik und Wien, an der er über 40 Jahre lang unterrichtet hat.

Sein Cello – das berühmte Matteo Gofriller von 1722, mit dem Pierre Fournier seine Plattenaufnahmen machte, das danach auch in den Händen von Yoyo Ma war – wird er jedoch nicht weglegen.


Bernhard N. Hedenborg

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Bernhard Naoki Hedenborg wechselte 2011 als Solo-Cellist des Niederösterreichischen Tonkünstler Orchesters zu den Wiener Philharmonikern. Als Schüler von Heinrich Schiff war Hedenborg Preisträger bei Wettbewerben wie dem Internationalen Tschaikowsky Wettbewerb und dem Internationalen Wettbewerb für junge Musiker. Zu seiner Orchestertätigkeit verfolgt er seine solistische Karriere in Europa, Japan, Indien und Südamerika mit dem Mozarteum Orchester Salzburg, dem Tokyo Metropolitan Symphony Orchestra, dem Kölner Rundfunkorchester, der Slowakischen Philharmonie und vielen anderen. Zu seinen regelmäßigen Kammermusikpartnern zählen Julian Rachlin, Daishin Kashimoto, Konstantin Lifschitz; Hedenborg ist Mitglied des Ensemble Raro, mit dem er im Konzerthaus und Musikverein Wien, in der Carnegie Hall New York, der Wigmore Hall in London, in Tokyo und beim Lucerne Festival spielt und hochgelobte CD-Einspielungen produziert.

Seit 2006 ist Hedenborg künstlerischer Leiter des Kobe Music Festivals in Japan und gibt Meisterkurse rund um die Welt.


Othmar Müller

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© Lukas Beck


Othmar Müller wurde 1963 in Wien geboren, er studierte in Wien und den USA.

Er war Cellist des Artis-Quartetts, das er 1980 mitbegründete, trat weltweit in den wichtigsten Musikzentren auf und spielt seit 1988 eine jährliche Konzertserie im Wiener Musikverein. In den letzten Jahren tritt Othmar Müller verstärkt solistisch und im Duo auf. 2006 spielte er im Wiener Musikverein die Uraufführung der "3 Stücke für Cello und Klavier" von Alexander Zemlinsky sowie die erste Aufführung seit 112 Jahren von dessen Cellosonate. 2008 wurde dieses Programm bei NAXOS veröffentlicht.

Othmar Müller unterrichtete Kammermusik an der Musikuniversität Graz und leitet seine eigene Celloklasse am Haydn-Konservatorium in Eisenstadt. Er gibt regelmäßig Kurse in den USA, Hong Kong, Österreich und beim Casals-Festival Prades.
Sein Violoncello von Andrea Amati, Cremona 1573, ist eine Leihgabe der Instrumentensammlung der Österreichischen Nationalbank.


Josef Pitzek

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Josef Pitzek war jahrzehntelang Solo-Kontrabassist des Radio Symphonieorchesters Wien und Mitglied des Wiener Ringensembles der Wiener Philharmoniker, des Ensembles Corso Wien und Gründungsmitglied des Ensembles Wien.

Pitzek ist Dozent der Kontrabassgruppe im Gustav Mahler Jugendorchester. 



Martin Rummel

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© Marlene Fröhlich


Martin Rummel hat sich als Cellist, Intendant, Musikunternehmer (Paladino Music), -herausgeber und Musikpädagoge international einen Namen gemacht.

Als Kammermusiker spielt Rummel mit Künstlern wie Dimitri Ashkenazy, Walter Auer, Jörg Demus, Christopher Hinterhuber, dem Faust Quartett und dem Minguet Quartett; als Solist hat Rummel mehr als 20 Werke uraufgeführt und steht mit Komponisten wie Thomas Daniel Schlee, Howard Blake, Rudolf Kelterborn, Matthias Pintscher und Graham Whettam in persönlichem Kontakt. Mit seinen CD-Einspielungen der Cellosonaten von Beethoven, Solosuiten von Bach sowie seinen kommentierten Ausaben aller wesentlichen Etüden für Violoncello im Bärenreither Verlag erregte er Aufsehen in der Musikszene.

Rummel hat einen Lehrstuhl für Violoncello an der University of Auckland (Neuseeland), gibt zahlreiche internationale Meisterkurse und ist Intendant des Klassik Musikfest Mühlviertel.


Lilia Schulz-Bayrova

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Die in Bulgarien geborene Cellistin Lilia Schulz-Bayrova gewann bereits seit ihrem 10. Lebensjahr internationale Wettbewerbe (u.a. den Sonderpreis der Wiener Philharmoniker) und lernte bei hrem Vater, Jontscho Bayrov, Boris Pergamenschikow, Heinrich Schiff und Valentin Erben.

Sie spielte als Solistin mit dem Radio Sinfonie Orchester Frankfurt, Sinfonia Varsovia, Maribor Philharmonie, Mozarteum Orchester Salzburg, Brucknerorchester Linz, dem Niederösterreichischen Tonkünstlerorchester, der Camerata Carinthia, Chattanooga Symphonie, Sofia Philharmonie, Copenhagen Philharmonie, Musikern wie Krzysztof Penderecki, dem Geiger Julian Rachlin, dem Dirigenten Hugh Wolff und gemeinsam mit ihrem Mann Gerhard Schulz, dem Pianisten Noam Greenberg und dem Bratschisten Guy Ben-Ziony im Waldstein Ensemble.

Schulz-Bayrova leitet eine eigene Cello-Klasse an der Konservatorium Wien Privatuniversität.



© Ehrenfellner Music 2017